Mittwoch, 23. Juli 2014

[Kurzrezension] Sternschnuppenträume - Julie Leuze

Als Svea den Kopf in den Nacken legt und in den sternenklaren Nachthimmel schaut, geschehen zwei Dinge, mit denen sie absolut nicht gerechnet hat. Erstens: Sie sieht eine Sternschnuppe, eine lange, strahlende, wunderschöne – eine, die Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Zweitens: Im nächsten Moment taucht Nick neben ihr auf. Nick sieht gut aus, ist charmant und wird ihr ganz bestimmt schon morgen das Herz brechen. Doch heute Nacht will Svea nicht an morgen denken. Sie will mit Nick Sternschnuppen zählen, eng umschlungen hier am Strand, bis es nichts mehr gibt außer ihnen beiden. Und vor allem will Svea nicht daran denken, dass es für sie und Nick keine Zukunft geben kann. Morgen wird die Welt wieder so sein wie vorher. Eine Welt ohne Nick. Oder etwa nicht?

Ich habe schon Julie Leuzes erstes Buch gelesen und fand es das damals ziemlich gut, wobei ich es im Nachhinein nicht so wahnsinnig gut in Erinnerung habe. Im Gegensatz zu "Der Geschmack von Sommerregen" ist dieses Buch aus beiden Perspektiven geschrieben, zum Glück, denn ich mochte Nick viel lieber als Svea. Svea war mir etwas zu unreif, zu kindlich. Insgesamt war mir das Buch auch zu gewollt, zu wenig natürlich. So konnte ich auch schon nach wenigen Seiten erraten, um was es sich bei den Geheimnissen handelt. Es war so offensichtlich. Das stört mich an einem Buch immer am meisten, wenn die Handlung so gewollt ist und dadurch so unnatürlich wirkt. Sogar die Gedanken der Protagonisten. Schade. Da die beiden aber schliesslich ganz süss zusammen waren, bekommt das Buch von mir gut gemeinte drei Herzen.

♥♥♥

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