Samstag, 28. Dezember 2013

[Kurzrezension] Eisrosensommer - Ulrike Bliefert

Pia, Richterin an einem Teen Court, verliebt sich unsterblich in einen der Delinquenten - den charismatischen Jonas. Opfer einer Verleumdung sei er, behauptet Jonas, und Pia will ihm nur allzu gern glauben. Doch es häufen sich unerklärliche, äußerst beunruhigende Vorfälle. Nach einem verheerenden Unfall beschleicht Pia ein furchtbarer Verdacht: Ist Jonas doch nicht so unschuldig, wie er behauptet? Was sie nicht ahnt: Je näher sie der schrecklichen Wahrheit kommt, desto mehr gerät sie selbst in tödliche Gefahr.

Ich habe echt nicht viel von diesen 200 Seiten erwartet und trotzdem bin ich enttäuscht. Der Schreibstil ist nicht wirklich das Wahre und erinnert mich an eine schlechte gemachte, deutsche Daily Soap. Das Zeug, was die Charaktere so von sich geben, klingt soo unecht. Daneben sind sie sehr oberflächlich und eindimensional. Pia konnte mich daher nicht überzeugen, ging mir aber immerhin nicht so auf die Nerven wie gewisse andere Charaktere. Die Handlung ist... naja... ziemlich vorhersehbar. Ich war am Ende alles andere als überrascht, als sich herausstellte, wer der Täter war. So kam es, dass ich sogar schon die Seiten zählten, die ich noch lesen muss. Tja. Zum Glück gab es immerhin einen Charakter, nämlich Lennart, für den ich Sympathie empfand. Alles in allem aber ein Flop.

♥♥

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