Mittwoch, 28. August 2013

[R] Finding Sky - Joss Stirling

Originaltitel: Finding Sky
Verlag: dtv
Erschienen: Mai 2012
Seiten: 459
Serie: (Die Macht der Seelen)
1. Finding Sky
2. Saving Phoenix
3. Calling Crystal
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Klappentext:

Sky hat Angst vor ihrer dunklen Vergangenheit. sie Angst vor Beziehungen, denn Beziehungen tun weh. Immer. Und sie hat Angst vor Zed Benedict, der mehr von ihr zu wissen scheint, als sie zuzulassen bereit ist...

Wie es sich anfühlt, die Aussenseiterin zu sein, die Fremde, weiss Sky Bright nur allzu gut. Als sie mit ihren Adoptiveltern für ein Jahr von London nach Colorado ziehen muss, begleiten sie gemischte Gefühle. Doch an der Wrickenridge High wird sie unerwartet herzlich aufgenommen und findet schneller Anschluss als gedacht. Nur einer bleibt unnahbar: Zed Benedict, der mit seiner mysteriös-coolen Ausstrahlung und seinem Zorn Lehrer wie Mitschüler gleichermassen einschüchtert. Auch Sky. Trotzdem geht ihr der attraktive Junge nicht mehr aus dem Sinn. Und dann hört sie seine Stimme - direkt in ihrem Kopf... 

Cover:

Hmm... Die Art der Cover gefällt mir eigentlich, aber ich finde die Farbkombinationen im Originalen viel schöner.

Meine Meinung:

Als ich das Buch in der Bibliothek entdeckte, nahm ich es ohne zu zögern. Ich hab nicht mal den Klappentext gelesen. Auch nicht bevor ich mit Lesen begann, weshalb ich keine Ahnung hatte, wovon "Finding Sky" handelte. Deshalb: Lest auch bitte nicht die Kurzbeschreibung von Amazon durch! Es wäre eine Schande, dieses Buch zu lesen, wenn man schon weiss, was sich dahinter verbirgt.

Die ersten Seiten waren für mich nicht allzu spannend. Sky ist aus England in die USA gezogen und geht nun in Wrickenridge zur Highschool. Dort begegnet sie dem überaus geheimnisvollen und unnahbaren Zed Benedict. Wie es natürlich kommen musste, zeigt er plötzlich Interesse an ihr, was für Skys neue Freunde eine Sensation ist. Ihr merkt, der Anfang ist alles andere als originell. Er ist so voller Klischees, dass ich nicht viel vom Rest des Buches erwartete.

Doch dann lernt man Sky und Zed besser kennen. Sky war mir sehr sympathisch. Mir gefiel vor allem die Gelassenheit, die sie in Zeds Nähe an den Tag legte. Er erzählt ihr sein Geheimnis, das Geheimnis seiner Familie, doch Sky wird weder hysterisch, noch flüchtet sie vor dem "unheimlichen Typen". Sie lässt sich auf Zed ein, aber ohne ihre Zweifel über den Haufen zu werfen.

Zed fand ich zu Beginn nicht so interessant. Durch die vielen Klischees wirkte er für mich sehr oberflächlich. Liest man die Kurzgeschichte, weiss man, dass davon vieles nur gespielt war, aber in dem Moment, fand ich ihn nicht so interessant. Mein Interesse war erst geweckt, als seine Stimme in Skys Kopf auftauchte. Von dieser Art der Kommunikation war ich sehr fasziniert. Und als Sky und Zed sich dann näher kommen, konnte er mich immer mehr für sich gewinnen, bis ich ihm gänzlich verfallen war. Sein Beschützerinstinkt ist einfach nur total süss! Und sein Humor macht ihn sehr sympathisch.

Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend. Ich möchte jetzt nicht spoilern, deshalb will ich nur gesagt haben, dass ich das, was sich hinter der Familie Benedict befindet, sehr interessant und originell fand. Joss Stirlings Schreibstil ist nebenbei bemerkt überaus angenehm. Hach, manchmal, da konnte ich mir das Lachen ja nicht verkneifen.

Nach dieser Unterhaltung bewegte ich mich durch die Flure wie ein Einsatzkommando auf Feindesgebiet, um sofort in Deckung gehen zu können, sobald ich Zed irgendwo erspähte. S. 92

»Aber du hast so fuchsteufelswild ausgesehen, als du das gesagt hast...« »Ja, richtig furchterregend«, stimmte Zoe zu und verkniff sich mit aller Macht das Lachen. »Wie Bambi mit 'nem Maschinengewehr.« S. 106

Trotz des Ernsts der Lage hatte ich dauernd ein Grinsen im Gesicht. Unter anderem war auch Zeds Familie Schuld, denn die fand ich einfach genial. Sie sind so herzlich! Vor allem Zeds Mutter und Xav mochte ich sehr. Man fühlt sich bei ihnen richtig willkommen. Nicht dass Skys Eltern schrecklich wären, ganz im Gegenteil, aber diese Grossfamilie hat es mir schon ziemlich angetan. Sie trugen dazu bei, dass ich mich pudelwohl fühlte. Diese Geschichte zu lesen war die reinste Entspannung. 

Fazit:

Aufgrund der ersten Seiten hätte ich nie gedacht, dass sich eine so tolle Geschichte hinter diesem Buch verbirgt. Die Grundidee fand ich sehr interessant und die Charakteren waren alle sehr verschieden, aber sehr sympathisch. Insgesamt eine sehr lesenswerte Geschichte! Da hoffe ich regelrecht, dass sich mein Verdacht bewahrheitet und es irgendwann mal sieben Bücher der Reihe geben wird, sodass ich mitansehen darf, wie jeder einzelne Benedict sein Glück findet.

♥♥♥♥




Extra: 



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