Freitag, 2. August 2013

[R] Du denkst, du weisst, wer ich bin - Em Bailey

Originaltitel: Shift
Verlag: Egmont Ink
Erschienen: Februar 2012
Seiten: 345














Klappentext:


Wir wussten zwei Dinge über Miranda Vaile, bevor sie an unsere Schule kam. 
Erstens: Ihre Eltern waren tot. 
Und zweitens: Sie waren tot, weil Miranda sie umgebracht hatte.

Die Gerüchte über die Neue lassen Olive zuerst völlig kalt. Nie im Leben würde eine Mörderin an ihrer spießigen Schule angenommen. Aber dann wird Miranda ausgerechnet von der Klassenprinzessin Katie auserkoren, den Platz an ihrer Seite einzunehmen. Und diese Freundschaft hat etwas Unheimliches an sich. Man könnte fast meinen, die seltsame Neue würde von Katies Wesen Besitz ergreifen. Ist an dem ganzen Gerede doch etwas dran? Ist Miranda vielleicht wirklich eine Mörderin?

Cover:

Hach, ich finde das Cover so schön gemacht. Sowohl die Augen als auch der Schriftzug sind toll. Und die Farben erst!

Meine Meinung:

Ehrlich gesagt habe ich erst gemerkt, dass es sich hier um einen Thriller handelt, als ich das Buch aufschlagen wollte, um es zu lesen. Da das Cover aber keinen dramatischen Eindruck erweckte, las ich es trotzdem, obwohl ich eigentlich keine Thriller lese. Okay, fast keine.

So begann ich mit lesen und war erst mal nicht so begeistert. Ich hatte keine richtige Orientierung, da ich mit Olive irgendwie nicht zurecht kam. Man merkt zwar schnell, dass sie eine Vorgeschichte hat, um was es dabei aber geht, erfährt man viel später. 

Etwa in der Mitte wird es dann interessanter. Olive wird immer konkreter. Zugleich gab es Elemente wie etwa Ami, die richtig interessant waren und auch gut gemacht waren. Leider gilt das aber nicht für den Rest. Der war so nichts Richtiges. Einmal kam ich mir dann auch etwas doof vor, als Olive doch ernsthaft das seltsame Wesen, namens Miranda googelte. Miranda an sich war ziemlich interessant, denn man hatte keine Ahnung, wer sie ist. Zum Schluss hätte ich mir aber eine Auflösung gewünscht, da Sachen, die mehrmals erwähnt und hervorgehoben wurden, einfach im Raum stehen gelassen wurden.

Der Schreibstil war insgesamt ziemlich abwechslungsreich. Es gab Stellen, da sprach Olive mir aus der Seele, an anderen Stelle musste ich jedoch den Kopf schütteln. Was waren das denn für Wörter?! Teilweise war die Ausdrucksweise schrecklich.

Ein riesen Hoffnungsschimmer gab es während des Lesens aber: Lachlan. Ich mochte ihn sehr, auch wenn er vielleicht etwas klischeehaft war. Egal. Er ist toll ♥

Das Ende des Buches konnte dann schliesslich aber auch nichts gut machen, denn es war mir eindeutig zu Happy-End-mässig. Plötzlich ist die Welt wieder rosa.

Zum Schluss muss ich noch sagen, dass ich aufgrund des tollen Covers ganz andere Erwartungen hatte. Ich hatte eine starke Protagonistin erwartet, die ich jedoch nicht bekommen hatte. Schade.

Fazit:

Was soll ich sagen? Es gibt verschiedene Dinge an diesem Buch die eigentlich gut waren, aber immer ein aber dabei hatten.

♥♥♥

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