Freitag, 9. August 2013

[Kurzrezension] Wunder - Raquel J. Palacio

OT: Wonder

August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.

Als ich letztens hörte, wie jemand das Buch mit Ein ganzes halbes Jahr und Das Schicksal ist ein mieser Verräter verglich, wusste ich, dass ich das Buch einfach lesen muss. Der Klappentext überzeugte mich auch, da er auf eine tiefgründige und berührende Geschichte hindeutete.

Leider habe ich da meine Erwartungen etwas zu hoch gesteckt. Augusts Geschichte ist keineswegs langweilig oder oberflächlich, aber ich habe einfach mit mehr gerechnet. Vor allem zu Beginn. Das Ende fand ich dafür sehr emotional.

Toll fand ich, dass Augusts Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt wird. So erfährt man bei jeder Person seine persönliche Beziehung zu Auggie. Aber es führte leider auch dazu, dass ich mich nicht so in August hineinversetzen konnte, da man ständig "unterbrochen" wurde.

Fazit: Zu hohe Erwartungen sind nicht gut, wie ich es hier zu spüren bekam. Trotz meinen Kritikpunkten muss ich sagen, dass die Geschichte auf alle Fälle lesenswert ist, jedoch entspricht das Buch nicht meinem "Geschmack". Vielleicht war es auch nur der falsche Zeitpunkt, aber im Moment ist es nicht so meins. Aber lasst euch von mir nicht davon abhalten, das Buch zu lesen.

♥♥♥

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