Dienstag, 23. Juli 2013

[R] Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Originaltitel: The Fault in Our Stars
Verlag: Hanser
Erschienen: Juli 2012
Seiten: 284




»Okay«, sagte ich.
»Okay«, sagte er.
S. 70






Klappentext:

»Krebsbücher sind doof«, sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die grossen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiss, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen. Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit - Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeiten einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr grösster Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennenzulernen, macht Gus ihren Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohn, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen.

Cover:

Also ich finds toll! Es ist zwar eher schlicht, dafür aber mit Bedeutung (siehe OT)

Meine Meinung:

Schon mal vorweg: Ich hab das Buch nicht zum ersten Mal gelesen, genauer gesagt, hab ichs zuerst auf Englisch gelesen, habe da aber gemerkt, dass mir der Schreibstil doch etwas zu hoch ist, da mich die Geschichte aber trotzdem richtig mitnehmen konnte, wollte ich es unbedingt noch auf Deutsch lesen.

So begann mit grosser Vorfreude auf einen tollen Roman mit lesen und schon nach ein paar Seiten hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Ich hatte damals ja keine Ahnung, was für ein toller Schreibstil John Green hat. Er erzählt auf eine nüchterne Art und Weise Hazels Schicksal ohne grosse Dramatik. Der Humor bleibt da aber auf keinster Weise auf der Strecke. Vor allem in der ersten Hälfte des Buches hatte ich teilweise ein Dauergrinsen im Gesicht. 

Ich schilderte Augustus die groben Umrisse meines Krebswunders: Mit dreizehn die Diagnose Schilddrüsenkrebs, Stadium IV. (Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose genau drei Monate nach meiner ersten Periode kam. So in etwas: Herzlichen Glückwunsch! Du bist eine Frau. Und jetzt stirb.) S. 27/8

Auch gegen Ende des Buches schafft es John Green, die Geschichte zu Ende zu erzählen, ohne grosse Dramatik und doch gehört Das Schicksal ist ein mieser Verräter zu den emotionalsten Büchern, die ich gelesen hatte. Ich hatte nicht nur Tränen in den Augen, sondern heulte richtig, als ich die letzten Seiten las.

Doch worum geht es in dem Buch überhaupt? Das Schicksal ist ein mieser Verräter erzählt die Geschichte von Hazel, welche Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in den Lungen hat, und von Augustus (Gus), der ein Osteosarkom hatte und jetzt eine Prothese an einem Bein trägt. Beide sind von Krebs betroffen. Man könnte daher meinen, dass beide in einer Ecke sitzen und ihrem Leben hinterhertrauern. Doch genau das tun die beiden nicht. Denn es geht in diesem Buch nicht nur um Krebs, sondern um das Leben an sich. Sie diskutieren über diverse Dinge im Leben und konnten mich damit immer wieder unterhalten. 

Hazel und Gus sind einfach zwei herrlich sympathische Personen. Sie sind so menschlich, sodass ich die beiden immer nachempfinden konnte. Aber nicht nur die beiden sind richtig toll, sondern auch Charakteren wie Isaac. Ich mochte ihn sehr.

Fazit:

Ich kann nur eins sagen: Lest es! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen! Denn der Schreibstil und die Charakteren sind einfach nur toll ♥

♥♥♥♥♥

Kommentare:

  1. Ohh, ich möchte es auch so gerne lesen, aber dann auf Englisch.
    Ich hoffe, ich schaffe es dieses Jahr noch :D

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    1. :) Ich hoffe dein Englisch ist besser als meins ^^ Das Buch ist nicht gerade anspruchslos. Da hat mein Englisch einfach nicht gereicht.

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