Freitag, 3. Mai 2013

[R] Zeitenzauber - Eva Völler

Originaltitel: -
Verlag: Baumhaus
Seiten: 333
Serie: Zeitenzauber
1. Die magische Gondel
2. Die goldene Brücke
3. ?












Klappentext:


Eine rote Gondel
Eine seltsame Maske
Ein Reisender zwischen den Zeiten

Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihr Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historisch Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestossen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen...

Cover:

Richtig hübsch! Es ist richtig märchenhaft :)

Meine Meinung:

Als ich von diesem Buch hörte, dachte ich es wäre etwas ähnliches wie die Edelstein-Trilogie. Ist es aber definitiv nicht. Anna gelangt durch einen Zufall in die Vergangenheit und bleibt auch dort. Sie sitzt quasi im 15. Jahrhundert fest und muss sich da irgendwie zurechtfinden. Ich fand das Leben in der Vergangenheit total interessant. Anna hatte da an manchen Stellen etwas Probleme und nörgelte für mich zu oft an der Hygiene etc. herum. Schon klar, ein Leben ohne eine normale Toilette, ohne Deo, etc. ist nicht toll, aber dass sie gerade die Vergangenheit hautnah miterlebt, hat sie kein bisschen interessiert.

Anna scheint auf den ersten Blick total sympathisch. An gewissen Stellen störte mich dann aber ihre unreife Art. Manchmal denkt sie zu wenig nach, und macht stattdessen einfach mal. Aber im Bezug auf Sebastiano hat sie mir mit ihrer mutigen und beschützerischen Art gut gefallen. Sebastiano hat mir unheimlich gut gefallen. Er ist zwar am Anfang extrem wortkarg, aber genau das gefiel mir irgendwie. Sein Charakter fand ich sehr interessant, vor allem da er nicht so stereotyp war.

Auch wenn Anna nur durch einen Zufall in die Vergangenheit gelangte, handelt es sich trotzdem um einen Zeitreiseroman, denn gewisse Personen können hin und her reisen. Genau bei diesem Punkt handelt es sich um mein Hauptproblem mit dem Buch, denn es werden zwar viele Sachen angetönt, aber was wirklich dahintersteckt wird nicht erklärt. Es gab so viele offene Fragen. Wenn diese nicht spätestens im zweiten Band aufgelöst werden, bin ich erst recht enttäuscht.

Einen Pluspunkt hat das Zeitreisethema aber. Um das Zeit-Raum-Kontuinum (?)-Problem zu umgehen, hat sich die Autorin etwas gutes Einfallen lassen: Auf allen Charakteren aus der Zukunft haftet eine Sperre, wenn sie mit jemandem aus der Vergangenheit sprechen, d.h. sie können keine zukünftigen Geschehnisse ausplaudern. Ausserdem werden nichtzeitgerechte Wörter übersetzt, was manchmal ziemlich amüsant war.

Fazit:

Mit der Protagonistin hatte ich an manchen Stellen so meine Probleme, dafür gefiel mir der Protagonist sehr gut. Venedig im 15. Jahrhundert war für mich richtig interessant, das Zeitreisethema ist aber, meiner Meinung nach, zu wenig gut ausgearbeitet.

♥♥♥

Kommentare:

  1. Hm, scheint ganz okay zu sein :) Wird jetzt aber nicht unbedingt demnächst gelesen :o

    Und yes! Du liest TFIOS? Ich hoffe, dir gefällt's und dass keine Probleme mit dem Englischniveau hast, wie ich es hatte. Auf die Rezension bin ich gespannt :D

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    1. Nun ja ^^ Ich hab deinen Post zu TFIOS glaube ich nur kurz überflogen, weil ich da ja noch vorhatte das Buch zu lesen, aber ich bin ziemlich sicher, dass wir ähnliche Probleme hatten. Ich fand das Buch eigentlich richtig toll, aber das Englisch hat mich irgendwie daran gehindert, es richtig toll zu finden.

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