Montag, 18. Februar 2013

[Kurzrezension] Drei Meter über dem Himmel - Federico Moccia

Band 1
OT: Tre metri sopra il cielo
Babi ist die typische Tochter aus gutem römischen Hause, ehrgeizig, konzentriert auf das bevorstehende Abi, mit grossen Zielen im Leben. Step hingegen ein freiheitsliebender Herumtreiber, ein Muskelpaket und Frauenheld, doch im Herzen ein echter Romantiker. Auf dem Weg zur Schule spricht er Babi an, sie sehen sich wieder, auf der Piazza, in der Bar, mit Freunden. Babi lässt Step erst mal abblitzen, doch eigentlich ist sie schon bis über beide Ohren in ihn verliebt. Als sie nach einem nächtlichen Motorradrennen gemeinsam vor der Polizei fliehen müssen, beginnt endlich ihre gemeinsame Geschichte. Die erste grosse Liebe! Sie sind unzertrennlich, ihre überwältigenden Gefühle scheinen sich durch nichts aufhalten zu lassen. Doch sehr schnell stellen sich den beiden die ersten Widerstände in den Weg: Babis Eltern, Steps Freunde, seine Art, Probleme mit Gewalt zu lösen, ihr enormer Ehrgeiz. Sie kommen aus zwei unterschiedlichen Welten und merken, dass man um die Liebe kämpfen muss...

Dieses Buch strotzt nur so vor Abenteuer! Babi und Step alleine und zusammen erleben viele viele kleine Abenteuer, die in mir die Illusion erzeugten, dass ich gerade bei 30° draussen auf meinem Liegestuhl liege. Das Buch sprüht förmlich vor Energie! Vor allem die Zeit bevor Step und Babi zusammen kommen, fand ich sehr spannend. Step ist ein wirklich interessanter Charakter. Wäre er nicht so gewalttätig, wäre er mein Traumtyp. Ich mag die Art und Weise, wie er den Leuten ihre Worte im Mund herum dreht, so dass man ihm am liebsten eine klatschen würde ^^

Der Schreibstil des Autors ist vor allem zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Er springt immer von Person zu Person. Kommt z.B. Step in den gleichen Raum wie Babi, springt Federico Moccia ohne Vorwarnung von ihr zu ihm und erzählt beispielsweise von seinem Tag. Das hat einen Vorteil: Man erfährt unheimlich viel über die verschiedenen Charakteren: Der Nachteil: Man bekommt nicht jeden Wechsel mit, sodass ich oft gewisse Stellen mehrmals lesen musste, und dies nicht nur zu Beginn. Vor allem beim Ende hatte ich dieses Problem, denn dort kommt noch dazu, dass der Autor in der Zeit springt und vergangene Ereignisse mit der Gegenwart vermischt. Aber sonst hat er eigentlich eine ganz angenehme Art zu schreiben. Er hat einen sehr neutralen Schreibstil, erzählt die Dinge auf eine ganz nüchterne Art, sodass man die Zusammenhänge selbst sehen muss und man nicht von einer panischen Stimme darauf hingewiesen wird.

Eine tolle Geschichte! Ich muss den zweiten Teil unbedingt in die Finger kriegen!

♥♥♥♥

Kommentare:

  1. Von dem Buch habe ich bis jetzt noch gar nicht gehört, klingt aber ziemlich gut, auch wenn es mich etwas an "Du oder das ganze Leben" erinnert^^ Muss ich mir mal merken :D

    LG Filo

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    1. Ich dachte erst, dass es zu dieser Reihe gehört, bis ich es dann genauer angeschaut habe ^^ In der Zwischenzeit habe ich mir sogar schon den zweiten Teil gekauft :)

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  2. Der zweite Teil hat mir leider gar nicht gefallen!
    Der erste war einfach sehr schön!
    Alles Liebe
    Allie

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    1. Ich fand den Beginn des zweiten Teils ziemlich gut, der Schluss gefiel mir dafür nicht.

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