Freitag, 28. Dezember 2012

Spoiler!?

Da mein Blog fast nur aus Rezensionen besteht, dachte ich mir ich könnte mal etwas neues bringen. Einen Namen für das Ganze ist mir auf die Schnelle keinen eingefallen, aber der kommt sicher noch.

So, und zwar ist mir letztens die Idee gekommen etwas über das Problem mit Spoilern zu schreiben. Der Begriff ist uns allen bekannt, man benützt ihn häufig, wenn es z.B. um einen zweiten Teil einer Buchreihe geht, etc. Doch was bedeutet das Wort Spoiler überhaupt ganz genau? Wikipedia schafft hier Abhilfe: ^^

Ein Spoiler (engl. to spoil, „verderben“) ist eine Information, die wesentliche Handlungselemente eines belletristischen Werks, eines Films, eines Hörbuchs oder zukünftiger Folgen einer Serie zusammenfasst und dadurch dazu geeignet ist, den Genuss am Konsum des vollständigen Werks zu verderben.

Eigentlich ist ja klar was damit gemeint ist. Man sollte z.B. bei einem Krimi in der Rezension nicht schon den Mörder verraten, oder bei einer Dreiecksbeziehung nicht verraten, für wen sich die Protagonistin entscheidet.

Auch wenn das eigentlich klar ist, habe ich trotzdem ein Problem damit, da ich immer das Gefühl habe, dass ich zuviel verrate. Wenn in einem Klappentext von einem Mann die Rede ist, verrate ich dann zu viel, wenn ich über die Beziehung der beiden schreibe? Oder ist das nicht irgendwie offensichtlich, dass die beiden zusammenkommen? Einerseits denke ich dann immer, dass wenn jemand jetzt meine Rezension durchliest inklusive des Teils über die Beziehung, also weshalb sie mir gefällt, etc., dann doch schon weiss um was es geht. Dann ist doch das Buch nur noch halb so spannend... Auf der anderen Seite denke ich mir, über was soll ich den sonst schreiben? Nur über so viel wie im Klappentext die Rede ist? Geht ja irgendwie auch nicht. Ich persönlich lese daher nur Rezensionen, wenn ich das Buch schon gelesen habe, damit mir solche Sachen nicht passieren. Ich finde es nämlich total schade, wenn ich schon weiss um was es geht, egal wie unbedeutend das Detail dann vielleicht auch ist.

Eine wirklich Lösung für das Problem habe ich noch nicht gefunden. Vielleicht schreibe ich in nächster Zukunft jeweils einen spoilerhaltigen Teil, welche ich auf der richtigen Rezension verlinken werde, für diejenigen, welche das Buch schon gelesen haben. Denn meiner Meinung bietet genau dieser Teil viel Stoff zum schreiben und diskutieren.

Wie handhabt ihr es? Wie viel verratet ihr in euren Rezensionen?

Würde mich wirklich mal interessieren ^^


Kommentare:

  1. Wenn ich Rezensionen schreibe, versuche ich immer so spoilerfrei wie möglich zu schreiben. Ich will ja meinen Leser das Buch schmackhaft machen und nicht ihnen die ganze Handlung unter die Nase reiben. Beziehungen zwischen zwei Charakteren sind immer so eine Sache. Meistens weiß man schon nachdem man den Klappentext gelesen hat, dass die zwei zusammen kommen. In diesem Fall denke ich mir immer: Ja warum nicht, schreib halt ein bisschen über die Beziehung der beiden. Würde mich persönlich auch nicht stören, wenn ich so etwas in einer Rezi lesen würde. Wenn ich aber dann zu stark spoilere und es einfach nicht sein lassen kann unterstreiche ich den Text schwarz, damit man ihn nur lesen kann, wenn man ihn extra markiert. Die meisten lesen aber sowieso nur das Fazit, falls sie das Buch noch nicht gelesen haben um sich eine Meinung zu bilden. ;)

    lg,
    Madi

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    1. Das mit dem Text markieren habe ich auch schon ein paar Mal gemacht, aber meist nur wenn es um den Ausgang der Geschichte ging, z.B. dass x doch lieber y genommen hätte als z ^^ Hmm... wahrscheinlich wäre es schlauer, wenn mein Fazit nicht immer so kurz wäre. Wenn ich nämlich jetzt so darüber nachdenke, habe ich mir nämlich auch schon nur das Fazit durchgelesen, weil ich nur wissen wollte ob das Buch gut ist oder nicht.

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  2. Ich versuche immer so wenig wie möglich preiszugeben. Ich erzähle von der Haupthandlung und was mir am meisten gefallen hat, gehe aber nie ins Detail.
    Ich stelle Bücher/Animes und Filme/Mangas nur vor, da will ich nicht den ganzen Spaß am Lesen/ Sehen schon verderben, wenn ich die ganzen guten Sachen nenne.
    Ich versuche das Gesehene/Gelesene gut zu präsentieren und das wars dann auch :)

    LG Olek

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  3. Hmm, also ich hab auch immer bei meinen letzten Rezis das Gefühl gehabt, irgendwie zu viel zu verrraten, deshalb hab ich jetzt beschlossen nicht mehr so ausführlich die Handlung zu beschreiben, etc., sondern sogut wie es geht nur meine Meinung auszuführen, obwohl das wahrscheinlich nicht immer klappen wird ;)
    Eigentlich bin ich aber der Ansicht, dass es nicht total schlimm ist, wenn man etwas mehr verratet, das nimmt nicht immer gleich die Spannung, man muss halt aufpassen, dass man nicht vieeeeel zu viel erzählt....das hängt von dem eigenen Gefühl ab, denk ich mal^^

    Hoffe, ich konnte dir etwas helfen =)
    Liebste Grüße,
    Ley

    P.S.: Danke für die vielen Kommis, hab sie auch schon beantwortet :D

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    1. Mein Gefühl versagt in dieser Hinsicht glaube ich ^^ Nein, wahrscheinlich übertreibe ich nur, aber irgendwie bin ich immer so toll im Schreibfluss, lese mir die Rezi nur kurz nochmals durch, tja, und dann ein paar Tage später denke ich dann nur "Meine Güte!". Ich lasse mich irgendwie immer dazu hinreissen zu viel zu erzählen.

      Jaa, ich hab deine Antworten gesehen =D (Ich abonniere mir das meistens, wenn ich irgendwo einen Kommentar schreibe - ist so am einfachsten =))

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  4. Ich versuche möglichst wenig zu verraten,aber wenn es dann doch etwas zu viel ist,makiere ich es.

    LG May

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  5. Also ich finde, in einer Rezension geht es vor allem darum, seine eigene Meinung verständlich und anschaulich darzustellen. Dazu muss man eben mal hin und wieder die Vor- und Nachteile aufzählen, und wenn da halt eine doofe Dreiecksbeziehung (die man im Klappentext ja noch gar nicht ahnen kann, neeee) erwähnt, dann kann man da nix dran ändern ;)

    Als mein Blog noch ganz neu war hab ich mir echt mörder schwergetan mit den ganzen Rezensionen. Da waren teilweise ganze Absätze voll mit schwarzen Balken ^^ Mittlerweile gehts aber.
    Man muss ja auch nicht die ganze Handlung wiedergeben, ist ja klar, dass dadurch Spoiler entstehen. Nur ein paar Absätze zu den Charakteren, zum Schreibstil, zum Plot ...
    Wenn man sich wirklich nicht unter Kontrolle halten kann, merkt man eben am Anfang der Rezension an, dass sie sehr spoilerhaltig ist und dass man sich gegebenenfalls nur das Fazit durchlesen soll. Die meisten lesen sich wahrscheinlich eh nur das Fazit durch, wie Madi schlauerweise schon bemerkt hat ;)

    Auf jeden Fall interessanter Post :D
    Alles Liebe!
    (und welcome back :b)

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    1. Jaa, mein Fazit sollte in Zukunft wirklich länger sein ^^

      Mit so einer doofen Dreiecksbeziehung habe ich mich gerade heute auseinandergesetzt (deshalb bin ich auch auf dieses Thema gekommen), als ich die Rezi zu "Töchter des Mondes" geschrieben habe. Schlussendlich habe ich dann auf diesen Teil verzichtet, wobei ich meine Meinung dazu trotzdem irgendwie noch los werden will ^^ Vielleicht füge ich es ja ganz am Schluss der Rezi ein, weiss markiert. Mal sehen =)

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  6. Ich versuche eigentlich immer so wenig wie möglich zu verraten, weil ich es auch überhaupt nicht leiden kann, wenn in den Rezensionen gespoilert wird :)

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    1. Ich kann das eben auch nicht leiden, daher versuche ich es eigentlich auch möglichst wenig zu verraten, aber wenn ich mir dann jeweils hinterher die Rezi durchlese, merke ich dann immer, dass mein Versuch wohl nicht wirklich erfolgreich war ^^ Irgendwie will ich immer zu viel verraten...

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  7. Ich denke, man kann ruhig das Wesentliche sagen. Und bei dir, ist es denke ich überhaupt nicht zu spoilerhaft. Meisten lesen sich die, die jenes Buch nicht gelesen haben, sowieso nur das Fazit durch, wie Madi erwähnt hat. Mache ich zwar nicht immer, aber öfter, einfach, weil ich mir den Spaß nicht verderben möchte.

    &' bei den Beziehungen, finde ich es völlig in Ordnung, zu spoilern, dass sich zwischen jeweiligen Personen etwas ergibt, wenn mans schon beim Klappentext erahnen kann. :P

    &' ich find auch: guter, interessanter Post :D

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  8. http://leserattentee.blogspot.de/2012/12/tag-25-fragen-uber-mich.html

    Hab dich getaggt :)
    Musst da bloß 25 unbedeutende Fragen über dich beantworten die schon vorgegeben sind.
    Ich weiß, sowas nervt, aber wäre trotzdem schön wenn du da auch mitmachen würdest, falls du es noch nicht gemacht hast :)

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Kein Problem, habe den Post schon geschrieben =)

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