Dienstag, 7. August 2012

[R] The Poison Diaries - Liebe ist unheilbar - Maryrose Wood

Originaltitel: The Poison Diaries 
Verlag: FJB
Erschienen: 2011
Seiten: 266

Serie: The Poison Diaries
1. Liebe ist unheilbar
2. Liebe ist stärker als der Tod
3. ?










Klappentext:


Was zu Oleander heilen vermag, Alraune das kann auch Bella Donna töten... Liebe

Eine Geschichte, so geheimnisvoll wie die unergründliche Welt der Pflanzen. Denn ob Belladonna heilt oder tötet, darüber entscheidet am Ende die Liebe...

Um 1800: Jessamine lebt mit ihrem Vater in einer verlassenen Kapelle im Norden Englands. Sie führen ein stilles, von Jahreszeiten geprägtes Leben. Jessamines Vater ist Botaniker, seine Leidenschaft sind Heil- und Giftpflanzen. In einem verborgenen Giftgarten züchtet er mächtige tödliche Gewächse, sorgsam darauf bedacht, seine Tochter von der Gefahr fernzuhalten. Als eines Tages Weed auftaucht, ein rätselhafter Fremder mit absinthgrünen Augen, verfällt Jessamine ihm sofort. Doch kaum haben die beiden zueinander gefunden, wird das Mädchen sterbenskrank. Was ist Weeds dunkles Geheimnis? Ist er ihre Rettung oder bringt er den Tod?

Cover:

Das Cover passt meiner Meinung nach richtig gut. Es passt zu der Stimmung des Buches. Das mit dem Titel ist so eine Geschichte. Im Original heissen die Bücher The Poison Diaries. Im Deutschen heissen sie Die Poison Diaries, was ich ehrlich gesagt ganz schlimm finde. Man kann doch bei einem englischen Ausdruck nicht nur ein Wort übersetzen?! Ich jedenfalls beharre auf dem Originaltitel, den deutschen Titel werdet ihr hier NIE antreffen.

Meine Meinung:

Übersetzt heisst The Poison Diaries Die Gift Tagebücher. Es geht dabei um Jessamine, welche die Tochter eines Botanikers ist und selbst auch ziemlich viel über Pflanzen weiss. So schreibt sie jeden Tag in ihr Tagebuch, wie sie sich z.B. um die Belladonna Samen gekümmert hat. Die meisten Kapitel fangen daher mit so einem Tagebucheintrag an, und gehen nahtlos ins Geschehen über. Diese Teile sind freier geschrieben und erinnern nicht gleich an ein Tagebuch.

The Poison Diaries ist hauptsächlich aus Jessamines Sicht geschrieben. Trotzdessen, dass man aus der Ich-Perspektive das Geschehen mit verfolgt, konnte ich mich mit Jessamine überhaupt nicht identifizieren. Es gab trotz allem irgendwie etwas Abstand zwischen Jessamine und mir, so dass ich nicht wirklich mitfühlte. Das verminderte meinen Lesespass enorm. Ich fand es irgendwie langweilig.

Weed fand ich bis etwa der Hälfte des Buches interessant. Er ist seltsam, man wird nicht ganz schlau aus ihm. Doch als Jessamine krank wird änderte sich meine Meinung über ihn schlagartig. Da sie mehrheitlich bewusstlos ist, ändert sich die Perspektive und so liest man aus Weeds Sicht. Daher bekommt man als Leser seine Gefühle gut mit. Doch genau diese Gefühle passten mir nicht. Weed war mir ab da an einfach zu rachsüchtig und auf eine Art zu grausam.

Während Jessamine hohes Fieber hat, begegnet sie Oleander. Diese Gespräche sind so aufgebaut, dass Jessamines Worte kursiv gedruckt sind und Oleanders Worte normal. Zu meiner Verwirrung änderte sich das plötzlich und zwar mitten in der Unterhaltung. Ich ärgerte mich richtig darüber. Solche Sachen sollten einfach nicht vorkommen!

Fazit:

Insgesamt war mir The Poison Diaries einfach zu langweilig. Es haute mich nicht vom Hocker. Ich konnte mich nicht in Jessamine hineinversetzen, daher war das Buch für mich nicht wirklich interessant.

♥♥

Kommentare:

  1. Du bist ja fleißig! :) Du hast die letzten Tage immer was gepostet. Wie schaffst du das ? xD

    Der Titel und das Cover haben eigentlich ganz spannend ausgesehen. Schade. :o

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    1. Ich hab nichts wirkliches zu tun, daher lese ich teilweise den ganzen Tag. Mit dem Rezensieren hinke ich zwar immer noch ein wenig hinter nach, aber ich bin schön fleissig am schreiben.

      Ich persönlich konnte einfach nicht viel mit The Poison Diaries anfangen, aber vielleicht würde es dir ja besser gefallen.

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