Freitag, 31. August 2012

[R] Plötzlich Fee - Sommernacht - Julie Kagawa

Originaltitel: The Iron King
Verlag: Heyne fliegt
Erschienen: 2011
Seiten: 495
Serie: Plötzlich Fee
1. Sommernacht
2. Winternacht
3. Herbstnacht
4. Frühlingsnacht
+ Das Geheimnis von Nimmernie







Klappentext:


Schönheit ist die tödlichste aller Gefahren

Meghan Chase wird sechzehn. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre wahre Liebe zu finden - bis sie an ihrem Geburtstag in die verwunschene Welt der Feen gerät und Ash begegnet, dem Prinzen mit den eisblauen Augen, ihrem Todfeind...


Schon immer hatte Meghan Chase das Gefühl, nicht dazuzugehören. Nicht in der Schule und auch nicht zu Hause. Doch mit ihrem sechzehnten Geburtstag soll das alles endlich anders werden. Wie anders, das hätte sich Meghan in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können: Sie erfährt, dass sie die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs Oberon ist. Kaum am Hof ihres Vaters in der Feenwelt angekommen, gerät Meghan zwischen die Fronten eines magischen Krieges zwischen ihrem Vater und Mab, der Königin der Winterfeen. Als Meghan dort den wunderschönen Ash kennenlernt, verliebt sie sich unsterblich in ihn. Doch Ash ist der Prinz des Winterreiches und damit ihr schlimmster Feind. Kann sie mit ihm trotzdem ihr Glück finden - mit einem dunklen Prinzen, der sie lieber tot sehen würde als zuzulassen, dass sie sein eiskaltes Herz berührt?

Cover:

Ich finde die Cover der Plötzlich Fee - Reihe soooo schön. Jedes Auge passt perfekt zur jeweiligen Jahreszeit. Hach ♥ So schön! Und der Titel passt natürlich wunderbar.

Meine Meinung:

Julie Kagawas Bücher sind ja wirklich bekannt. Ich hab schon sooo viel von den Plötzlich Fee Büchern gehört und gelesen. Aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, sie zu lesen, jetzt nicht wegen dem Inhalt. Aber da ich eben schon soo viel von den Büchern gelesen habe, waren meine Erwartungen recht hoch, was zur Folge hatte, dass ich zuerst ein wenig enttäuscht war. Ich hätte gedacht, dass sie garantiert zu meinen Lieblingsbüchern zählen werden, doch soweit würde ich jetzt doch nicht gehen. Es ist gut, das auf jeden Fall, aber meiner Meinung nach nicht so grossartig wie z.B. Die Tribute von Panem oder die Chroniken der Unterwelt.

Also erstmals zu den Charakteren. Meghan ist... ich weiss auch nicht. Zu normal? Nein, eigentlich ist sie nicht normal, aber sie ist... keine Ahnung... irgendwie langweilig. Ich war nicht zu 100 % begeistert von ihr. Irgendwie habe ich sie nicht als richtigen Charakter in Erinnerung, wenn ich an das Buch denke. Sie ist irgendwie einfach zu wenig einzigartig. Robbie fand ich von Anfang an seeehr sympathisch. Ich finde es immer so süss, wenn er sie Prinzessin nennt. Sein Charakter passt perfekt zu seiner Person. Er kommt mir immer wie ein Wirbelsturm vor. Er taucht plötzlich auf, "haut" alle um und verschwindet eben so schnell wieder. Manchmal blieb der Wirbelsturm für mich etwas zu lange aus. Er geriet für mich einfach zu schnell in Vergessenheit. Ich hätte es lieber gehabt, wenn er ein wenig mehr präsent gewesen wäre. Apropos Robbie, wie kann Meghan ihn nachdem sie ihn jahrelang Robbie genannt hat plötzlich Puck nennen? Kaum hört sie den Namen zum ersten Mal, nennt sie ihn nur noch Puck. Fand ich ein wenig seltsam. Aber egal... Von Ash war ich natürlich begeistert. Er ist der unnahbare, geheimnisvolle, verbotene Typ, der sie obendrein töten will, weil sie Feinde sind. Er ist schon ganz interessant. Ich verstand seine innere Zerrissenheit ziemlich gut. Auf welcher Seite will er sein, Mab, seine Königin oder Meghan?

Feen mag ich eigentlich sehr. Aber hier hatte ich irgendwie ein Vorstellungsproblem. Ich hatte keinerlei Bilder im Kopf, weder von den Charakteren, noch vom Nimmernie. Zu Beginn ist auch alles etwas auf mich eingestürzt und ich war ein klein wenig verloren in dem ganzen Chaos. Es geschieht so viel. Ich wusste über Robbie noch fast gar nichts, da tauchte schon Ash auf. Mit der Zeit fand ich mich dann etwas besser in der Welt der Feen zurecht. Es war ganz interessant zu sehen, wie vorsichtig Meghan sein muss, wenn sie etwas sagt, denn Feen drehen es oft so, dass ein Vertrag zu ihren Gunsten daraus entsteht.

Oh... ähm Grimalkin habe ich jetzt (fast) vergessen. Ich finde ihn einfach genial! Er erinnert mich auf eine kleine Art und Weise an Xemerius aus der Edelsteintrilogie. Grim bewart jeweils den Überblick und hat einen grossartigen Humor. So nebenbei: er ist eine Katze, was das ganze irgendwie noch besser macht.

Fazit:

Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt. Die Protagonistin war mir zu wenig speziell, dafür gefielen mir ihre beiden Typen sehr. Meiner Meinung nach ist Plötzlich Fee - Sommernacht durchaus ein gutes Buch, hat aber so gewisse Schwachstellen. Es ist nun mal nicht perfekt.

♥♥♥♥

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