Mittwoch, 29. August 2012

[Kurzrezension] Bis(s) zur Mittagsstunde

Band 2
OT: New Moon
»Verflucht«, murmelte ich, als ich mir den finger am Papier schnitt; ein kleiner Bluttropfen quoll aus der winzigen Wunde. Dann ging alles ganz schnell. Edward warf sich auf mich und schleuderte mich über den Tisch... Ich stürzte zu Boden - die Arme instinktiv ausgestreckt, um mich abzufangen - , direkt in die spitzen Scherben hinein. Erst jetzt spürte ich den brennenden, stechenden Schmerz vom Handgelenk bis zur Armbeuge. Benommen schaute ich von dem hellroten Blut auf, das aus meinem Arm strömte - und traf auf die fiebrigen Blicke von sechs ausgehungerten Vampire.

Die Fortsetzung zu Bis(s) zum Morgengrauen. Nicht gerade mein Lieblingsbuch der Twilight Saga. Die lange Phase der Trauer ist mit der Zeit etwas ermüdend. Ich mag sowas nicht wirklich. Aber den Edward Teil nach der Wiedervereinigung find ich dafür wieder toll. Jacob finde ich ja auch sehr sympathisch und ich hätte es ihm auch wirklich gegönnt. Ich denke immer wieder darüber nach, wie die Geschichte ausgegangen wäre, wenn in dem entscheidenden Moment die Sache anders verlaufen wäre...

Der Film gefällt mir schon um einiges besser als der erste, doch so wahnsinnig toll ist er meiner Meinung nach trotzdem nicht. Ich bin irgendwie nicht so ein Fan der Filme. Robert Pattinson ist für mich nicht zu 100 % Edward. Er dient mir zwar beim Lesen als "Vorlage", aber in den Filmen kommt er mir immer so kühl rüber. In den Büchern gibt es so viele Momente, bei denen ich ab ihren Wortwechsel schmunzeln musste.

Bis(s) zur Mittagsstunde ist ein Buch, bei welchem der Verlust und die Trauer im Vordergrund stehen. Da ich das nicht so mag, ist es für mich das "schlechteste" Buch der Twilight Saga.

♥♥♥♥

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