Dienstag, 10. Juli 2012

[R] Silberlicht - Laura Whitcomb

Originaltitel: A Certain Slant of Light
Verlag: Pan
Erschienen: 2010
Seiten: 311














Klappentext:

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer "Bewahrer", allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und ... er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt.

Cover:

Die Verziehrungen und dieser Goldschimmer gefällt mir sehr. Den Titel finde ich auch mehr oder weniger passend.

Meine Meinung:

Zu diesem Buch habe ich vor allem eher schlechte Kritiken gelesen, meiner Meinung nach auch berechtigt. Bevor ich zu lesen begann, war ich eigentlich total begeistert von dem Buch, bzw. der Klappentext gefiel mir sehr. Da dachte ich als erstes an den Film Solange du da bist. Als ich dann aber zu lesen begann, wurde ich enttäuscht. Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Was mich am meisten störte, war, dass Helen einfach total altmodisch geredet hat. Schon klar, sie ist schon ziemlich lange tot, aber zurzeit ist ihr Bewahrer ein Lehrer. Da könnte man doch annehmen, dass wenn sie jeden Tag im Schulzimmer ist, die heutige Sprache ein wenig auf sie abfärben würde. Tja, da hab ich mich wohl getäuscht. Im Gegensatz zu Helen mochte ich James sehr. Er hat eine angenehme Art und seine Sprache ist wesentlich moderner.

Normalerweise habe ich keine Probleme beim Vorstellen der Personen oder des Geschehens, doch hier hatte ich eins. Es wird immer wieder beschrieben, wie Helen in ein Loch fällt/gefangen ist, wenn sie sich zu weit von ihrem Bewahrer entfernt. Da spielte mein Vorstellungskraft einfach nicht mit.

Leider fehlt es dem Buch meiner Meinung nach etwas an Spannung. So gibt es auch keinen Höhepunkt und das Ende kommt irgendwie so plötzlich.

Fazit:

Gute Idee - schlechte Umsetzung. Das Buch hat mehrere Makel, die mich einfach störten. Die Sprechweise der Protagonistin gefällt mir nicht. Zudem fehlt es dem Buch an Spannung und ein Höhepunkt ist auch nicht wirklich vorhanden.

♥♥

1 Kommentar:

  1. Mir war das Buch auch echt zu langweilig. Es gab einfach zu wenig Handlung ^^
    Liebe Grüße
    Blueberry von books-and-art.blogspot.de

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