Donnerstag, 12. Juli 2012

[R] Dream - Lisa McMann

Originaltitel: Fade
Verlag: Boje
Erschienen: August 2010
Seiten: 266
Serie: Dreamcatcher
1. Wake 
2. Dream
3. Sleep (Februar 2013)









Klappentext:


Ich weiss, was du letzte Nacht geträumt hast

Janie konzentriert sich, ballt die Fäuste und versucht, den Traum anzuhalten. Als er langsamer wird, will sie einen Blick auf den Mann werfen, doch sofort wird der Traum wieder schneller. Sie kann nicht beides gleichzeitig. Mit einer grossen Anstrengung schafft sie es, die Szene langsamer werden zu lassen und anzuhalten. Sie bleibt perfekt konzentriert, dreht sich langsam um, sieht die Angst in Staceys Gesicht, sieht die Hände des Mannes um ihren Hals, seiner Arme und langsam, langsam sieht sie sein Gesicht...

Manche Albträume enden nie!

Träume, in denen man fliegen kann? Unsichtbar ist? Den sexy Mitschüler küsst? Das hat die siebzehnjährige Janie alles schon zur Genüge gesehen - in den Träumen anderer Menschen. Nun entdeckt sie, dass sie diese nicht nur sehen, sondern auch verändern kann. Als Janie in einen entsetzlichen Traum einer Mitschülerin hineingezogen wird, überschlagen sich die Ereignisse. Schlimmer noch: Janie erfährt endlich, was es mit ihrer Gabe auf sich hat. Und welcher Fluch auf den Traumfängern lastet. Eine Entscheidung, die sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht hätte vorstellen können...

Originalcover

Cover:

Ich frag mich ja, wieso das Cover und der Titel beim ersten Band übernommen wurde, hier aber nicht. Der Originaltitel passt da meiner Meinung nach besser. Fade bedeutet verblassen, wer das Buch gelesen hat, weiss wieso. Beim Cover selbst kann ich mich nicht recht entscheiden. Die Tür beim deutschen Cover passt zur Geschichte, weil es hier ja um einen Sexualstraftäter geht. Das Glas im Original passt aber auch, weil man da an die K.o. - Tropfen denkt.

Meine Meinung:

Die Geschichte von Janie und Carl geht weiter. In Wake war die Polizeiarbeit nur der Hintergrund, in Dream steht diese dafür im Vordergrund. Ein Sexualstraftäter ist gesucht und Janie hilft diesen zu finden, ganz zum Leidwesen von Carl. Irgendwie auch verständlich, dass er die Krise kriegt wenn ein Lehrer sich an seine Freundin ranmacht. Das Ganze führt verschiedenen Konflikten zwischen Janie und Carl, welche die Geschichte authentisch wirken lässt. Nebenbei erfährt der Leser viel über Janies Schicksal, da sie das Tagebuch von Martha Stubin erhält, einer Frau, welche das gleiche Schicksal teilte.

Der Schreibstil ist, wie ich schon bei Wake geschrieben habe, etwas ungewohnt. Die Autorin schreibt in kurzen Sätzen, in Präsenz. Inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt. An manchen Stellen liebe ich den Schreibstil sogar, die Party von Mr. Durbin als bestes Beispielt. Janie geht undercover zu einer Party, von der sie sich erhoffen den Täter zu finde. Der Leser bekommt es total gut beschrieben wie schlussendlich alles aus dem Ruder läuft, weil zu viel Alkohol in Verbindung mit K.o. - Tropfen im Umlauf sind. Das ist meine absolute Lieblingsstelle des Buches. Es wirkt sehr authentisch und man kann sich gut in Janie hineinversetzten.

Die Polizeiarbeit mag ich auch sehr an diesem Buch. Obwohl eigentlich klar ist, wer der Täter ist, bzw. einer der Täter, ist es spannend zu sehen, wie sich die Puzzleteile zusammensetzen. Unter anderem deshalb gefällt mir der Dream ein wenig besser als Wake.

Fazit:

Gelungene Fortsetzung! Dieses Mal konnten mich die Charakteren noch ein bisschen mehr überzeugen. Der Schreibstil ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, passt aber ziemlich gut zum Inhalt. Schlussendlich fand ich Dream sogar einen Tick besser als Wake.

♥♥♥♥


1 Kommentar:

  1. wow, das Buch wandert sofort auf meine Wunschliste! Hört sich echt gut an :)
    Einen schönen Blog hast du :)

    liebe Grüße

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