Sonntag, 1. April 2012

[R] Virtuosity - Jessica Martinez


Originaltitel: Virtuosity
Verlag: Boje
Erschienen: 2012
Seiten: 253















Klappentext:


Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mir ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. Beim Guarneri-Wettbewerb treten Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander an - und nur der Sieg zählt. Carmen steht unter Druck, den sie nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie Jeremy kennen, ihren ärgsten Konkurrenten um den Sieg. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe...




Cover:

Hach, ich liebe dieses Cover einfach! Die schöne Schrift, die Noten als Verzierungen und Carmen mit ihrer Geige. Ich liebe es ♥

Meine Meinung:

Eigentlich habe ich mir das Buch aus der Bibliothek geholt wegen der Liebesgeschichte zwischen Carmen und ihrem grössten Konkurrenten und weil ich Musik liebe. Schlussendlich hat mir das Buch aber nicht deswegen so gefallen. Sondern wegen Carmen, ihrer Tablettenabhängigkeit, ihren Kampf gegen sie und ihre Mutter. Deswegen gefällt mir das Buch so. Carmen macht eine grosse Entwicklung. Zu Beginn des Buches ist sie die brave Tochter, welche nie nicht gehorchen würde und brav ihre Tabletten schluckt. Während sie zu Beginn jeweils eine brauchte vor den Auftritten, schluckt sie jetzt schon bis zu drei vor dem normalen Geigenunterricht. Ohne das Inderal geht nichts mehr. Der jahrelange Geigenunterricht bei einem schrecklichen Lehrer, welcher sie anschreit, beschimpft, etc. und die vielen Auftritte vor grossem Publikum haben Carmen zu einer zerbrechlichen Person gemacht. Doch zum Glück lernt sie Jeremy kennen. Dadurch beginnt sie sich eine wenig gegen ihr Mutter aufzulehnen, bis sie schliesslich einen radikalen Inderal-Entzug beginnt. Sie schluckt von einem auf den andere Tag keine Tabletten mehr. Das erste Mal spielt sie so nicht für ihre Mutter oder sonst wen, sie spielt nur für sich. Während sie von schrecklichen Personen umgeben ist, darunter ihre Mutter, kämpft sie für sich. Die Liebesgeschichte rutscht für mich da ein bisschen in den Hintergrund, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil der Autorin.

Ich las die E-Mail sechs Mal. Beim ersten Lesen registrierte ich Schock, nichts als Schock. Beim zweiten Scham. Beim dritten Scham. Beim vierten Scham mit einem Schimmer Wut. Beim fünften und sechsten Durchgang wuchs die Wut zur Raserei und ich wusste, dass ich das Endstadium erreicht hatte, als ich am liebsten die Faust durch den Bildschirm gejagt hätte.
S. 28

Fazit:

Ich liebe das Buch, die Geschichte von einem Mädchen, welches unter dem Druck von anderen kaputt geht, bis sie anfängt für sich zu kämpfen. Tolles Buch, toller Schreibstil !

♥♥♥♥♥

1 Kommentar:

  1. Hi!:D
    Das Buch Klingt wirklich sehr interessant und ch werde es mir sicher das Buch bei der Bibliothek holen und selber lesen!:)
    Liebe Grüße
    Vero
    www.buecherfanwelt.blogspot.com

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