Sonntag, 18. März 2012

[R] Elfenliebe - Aprilynne Pike


Originaltitel: Spells
Verlag: CBJ
Erschienen: 2011
Seiten: 397
Serie:
1. Elfenkuss
2. Elfenliebe
3. Elfenbann

4. OT: Destined









Klappentext:

»Ich kann doch nicht einfach bei dir
hinein stürmen und dich einfordern.
Ich kann dich nicht entführen!
Ich kann nur abw
arten und hoffen, dass du
mich eines Tages fragst…
«, sagte Tamani.
»Und wenn ich das nicht tue?«
Laurels Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
»Dann schätze ich, warte ich für immer«

Als Laurel den Sommer in Avalon verbringt, wo sie die Lebensweise der Elfen kennenlernen soll, rückt die Menschenwelt für sie in weite Ferne. Dabei konnte Laurel sich die Zeit ohne ihren Freund David erst gar nicht vorstelle! Aber jetzt, in der Elfenwelt, ist alles so neu, alles so wundersam – und da ist der attraktive, geheimnisvolle Frühlingself Tamani, der ihr zur Seite steht und der sie liebt, wie noch nie ein Mensch sie geliebt hat… Aber nach ihrer Rückfahrt merkt Laurel, wie sehr ihr der Alltag in der Menschenwelt und vor allem David gefehlt haben. Sie spürt: Ihr Platz ist hier. Und doch kann sie nicht anders. Heimlich schleicht sie sich in die Elfenwelt und verbringt einen intensiven Tag mit Tamani. Doch David ahnt etwas, und Laurel muss die bislang schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen.

Cover:

Wie auch schon beim ersten Band, ist Laurel mit ihren grünen Augen auf dem Cover zu sehen. Das Ganze sehr „elfenhaft“ dargestellt, mit schönen Verzierungen. Doch eine Kleinigkeit stört mich: ihre Augen. Sie sehen meiner Meinung nach einfach merkwürdig aus, so ungleich. Irgendwie wirkt sie so auf mich ein wenig verstört.


Meine Meinung:

Elfenliebe ist der zweite Teil der Tetralogie rund um Laurel. Nachdem sie im ersten Band nach und nach herausgefunden hat, dass sie eine Elfe ist, wird sie in diesem Band mit einem Besuch in Avalon in ihr Elfenleben eingeführt. Sie verbringt ihre Sommerferien dort auf der Elfenakademie. Doch dies ist kein Zuckerschlecken, denn sie muss von morgens bis abends lernen. Wieder zurück in der Menschenwelt verbringt sie ihre Zeit mit ihrem Freund David. Die Orks geraten dabei in den Hintergrund, bis sie schlussendlich einen Angriff starten.

Der Grundbaustein von Elfenliebe ist die Dreiecksbeziehung David – Laurel – Tamani. Laurel ist nun glücklich mit David zusammen, doch sobald sie Tamani, den Frühlingselfen, trifft hat sie David praktisch schon vergessen. Das hat mich ein wenig gestört, denn man bekommt den Eindruck, dass Laurel es nicht wirklich ernst ist. So zum Beispiel auch, als sie Tamani küsst, obwohl sie mit David zusammen ist. In solchen Momenten tat mir David irgendwie ein bisschen leid, denn Laurel hintergeht ihn mehrmals. Das Ganze wird durch die Magie von Avalon und den vielen Elfen noch verstärkt. Irgendwie löst es in ihr ein Gefühl der Zugehörigkeit aus, welches dann doch ein wenig zerstört wird, als Laurel merkt, wie viel sie durch den Vergessenstrank vergessen hat. So ist Tamani in Avalon für Laurel eine willkommene Abwechslung. Er bringt sie ein wenig auf andere Gedanken. Doch auch während den Ausflügen, die Tamani mit ihr unternimmt, merkt Laurel immer wieder wie fremd ihr Avalon ist. Es herrscht dort eine gewisse Rangordnung, die sie überhaupt nicht ausstehen kann. Laurel ist eine Herbstelfe und gehört somit zur „Oberschicht“ doch Tam ist „nur“ ein Frühlingself. Er muss stets ein paar Schritte hinter ihr gehen während Laurel Privilegien besitzt, von denen Frühlingselfen nur träumen können.

Mir gefällt an Elfenliebe besonders die Magie um Avalon und die Elfen. Man wird überhäuft mit schönen Eindrücken und man taucht in eine ganz neue Welt ein. Ich liebe es, mir die verschiedenen Elfen vorzustellen. Doch die Elfenrangordnung wirft einen grauer Schatten auf die ganze Sache. Man bekommt Laurels Kritik daran oft zu spüren, für meinen Geschmack ein bisschen zu oft. Dabei wird der Kampf gegen die Orks ein bisschen in den Hintergrund gedrängt. Doch durch das Erscheinen eines neuen Charakters, von dem man nicht wirklich weiss, welche Absichten dieser verfolgt, gewinnt das Buch jedoch mehr an Spannung, bis hin zum Ende, bei dem man das Buch am liebsten nicht mehr aus den Händen legen möchte. Alles in allem eine schönes Jugendbuch, vor allem für die Jüngeren gedacht, da die Elfen doch schon sehr „elfenhaft“ und süss dargestellt werden.

Fazit: 

Elfenliebe ist die gelungene Fortsetzung zu Elfenkuss, meiner Meinung nach auch ein wenig besser als der 1. Teil und macht neugierig auf den 3. Teil, Elfenbann, welcher im April dieses Jahres erscheint.

♥♥♥

Kommentare:

  1. Schöne Rezi! :) Die Buchreihe wird hoffentlich aich noch den Weg in mein Regal finden. ;)
    Lg Steffi

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