Samstag, 17. März 2012

[R] Beastly - Alex Flinn

Originaltitel: Beastly
Verlag: Baumhaus
Erschienen: 2010
Seiten: 333
Film: Beastly (2011)












Klappentext:

Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - ein hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebter Kerl. Doch er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein - jetzt kann nur noch die Liebe diesen Fluch brechen.

Ich bin eine Bestie. Eine Bestie. Kein Wolf oder Bär, kein Gorilla oder Hund, sondern eine entsetzliche Kreatur mit aufrechtem Gang - ein Wesen mit Reißzähnen und Klauen. Aus jeder Pore sprießen mir Haare. Ich bin ein Monster. Du glaubst wohl, ich erzähle Märchen? Falsch. Ich lebe in New York. In der Gegenwart. Ich bin keine Missbildung, bin nicht krank. Aber ich werde für immer so bleiben - bin ruiniert - es sei denn...

Cover:

Das Cover von Beastly ist eher schlicht. Die Rose passt eigentlich ziemlich gut, da in dem Rosen immer wieder thematisiert werden, doch wirklich schön find ich das Cover nicht.

Meine Meinung:

In dem Buch geht es um die innere und die äussere Schönheit. Für Kyle, einen gutaussehenden Typen, zählt nur das Äussere. Er reduziert die Menschen nur auf ihr Aussehen. Ich konnte ihn zu Beginn des Buches überhaupt nicht ausstehen. Er ist so oberflächlich, arrogant und eingebildet. Ich dachte mir, dass es im Verlaufe des Buches sicher besser wird. Die Veränderung war mir dann aber doch zu klein. Sogar am Schluss des Buches handelt er manchmal noch ziemlich egoistisch. Ein weiterer Kritikpunkt an dem Buch, sind die Chatunterhaltungen mit anderen Verfluchten. Als ich gelesen haben, wie ein Frosch den anderen schreibt, wie einem Mädchen der Gameboy in den See gefallen ist und er ihn wiederherausgeholt hat, bin ich mir irgendwie dumm vorgekommen. Ohne diese Unterhaltungen wäre das Buch meiner Meinung nach besser gewesen.

Film:



Der gleichnamige Film gefällt mir wesentlich besser. Zwar wurden ein paar zentrale Punkte verändert, so zum Beispiel Kyles Aussehen, aber auch die Sache mit dem Spiegel wurde zum Beispiel weggelassen. Besonders toll find ich am Film z.B die Idee mit dem Baum-Tattoo an seinem Arm, welches ihm seine verbleibende Zeit anzeigt. Sein Privatlehrer, Neil Patrick Harris, wahrscheinlich besser bekannt als Barney Stinson, bringt noch ein bisschen Frische in das Ganze. Der Film an sich ist schon nicht gerade der Wahnsinn, doch meiner Meinung nach um Längen besser als das Buch.


Fazit:

Die moderne Version von die Schöne und das Biest konnte mich nicht überzeugen. Ich konnte die Hauptperson bis zum Schluss nicht ausstehen. Der Film dagegen hat mir gefallen.

♥♥ 



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